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Herpes Labialis

80-90% der Bevölkerung über 50 Jahre werden positiv auf das Herpes-Virus getestet, doch lediglich 20-40 % leiden regelmäßig unter Lippenherpes. 90% der Betroffenen sind auf der Suche nach Beratung oder Behandlungsmöglichkeiten.

Aus diesem Grund finden Sie hier umfangreiche Informationen rund um die Erkrankung Lippenherpes, damit Sie Ihrem Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen können:

  • Wie wird das Virus übertragen?
  • Wie wird das Virus aktiviert
  • Welchem Lebenszyklus unterliegt das Virus?
  • Welche Belastung empfinden die Betroffenen durch Lippenherpes?

Daneben finden Sie ein Kompendium, damit Sie Ihrem Kunden ergänzende Ratschläge zu dieser Krankheit geben können.

Herpes-Simplex-Virus

Herpesbläschen bestehen aus einer Ansammlung rot umrandeter Bläschen (Vesikeln), die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Sie befallen das Gesicht besonders an den Übergängen zwischen Haut und Lippen (Herpes labialis) und den Nasenlöchern. Manchmal sind sie mit Fieber verbunden (Herpes febrilis) und werden in diesem Zusammenhang als Fieberbläschen bezeichnet.

Auslöser des Lippenherpes ist das humane Herpes simplex –Virus

Es werden das Herpes-Simplex Virus, Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2) unterschieden. Während das HSV-1 Virus normalerweise den Bereich um Lippen und Nasenlöcher befällt, infiziert das HSV-2 Virus in der Regel den Geschlechtsbereich. Allerdings sind auch Kreuzreaktionen zwischen den beiden Virentypen bekannt.

Die Übertragung des Virus geschieht durch engen Kontakt mit einer Person, die das Virus abscheidet.

Prävalenz des Herpes Simplex Virus

  • Das Herpes-Simplex -Virus ist sehr ansteckend
  • Die erste Infektion mit HSV-1 geschieht häufig bereits in der Kindheit. 30-60% der Kinder unter 10 Jahren kommen mit dem Virus in Kontakt.
  • 80-90% der Bevölkerung im Alter über 50 Jahren werden positiv auf das HSV-1- Virus getestet
  • Lediglich bei 20-40% der Bevölkerung löst das Virus Lippenherpes aus. Bei dem Großteil der Bevölkerung ist das HSV-1-Virus inapparent.
  • Die Häufigkeit eines rezidivierenden Auftretens von Lippenherpes ist bei den Betroffenen unterschiedlich, es kann wöchentlich, monatlich, jährlich oder niemals sein.

Die Erstinfektion mit dem HSV-1-Virus verläuft häufig ohne dass Beschwerden auftreten bzw. bemerkt werden. Wenn es zu Beschwerden kommt, handelt es sich häufig um eine Entzündung der Mundschleimhaut (Gingivostomatitis herpetica) wie beispielsweise eine Entzündung der Zunge, der Lippen, des Zahnfleisches, der Schleimhaut der Mundhöhle sowie des harten und weichen Gaumens oder um mannigfaltige Bläschen, die sich zu schmerzhaften Ulcera mit Fieber entwickeln können.

Nach der Erstinfektion mit dem HSV-1- Virus, wandert das Virus den sensorischen Nerven entlang und entwickelt sich zu einer chronischen, latenten oder ruhenden Infektion der Ganglien von sensorischen Nerven. Das HSV-1 Virus wurde bei Betroffenen im Trigeminus-, Facial- und Vagusnerv gefunden.

Wird das Virus durch bestimmte Auslöser aktiviert, wandert es wieder entlang der sensorischen Nerven zu den Epithelzellen, die häufig in der Nähe der ursprünglichen Infektionsstelle liegen. So entstehen rezidivierende Herpes simplex oder Herpes labialis Läsionen.

Übertragung des Herpesvirus

Das Herpes-Virus wird durch engen Kontakt zwischen einer kontagiösen und einer, bisher nicht infizierten, Person übertragen.

Die höchste Inzidenz einer Neuinfektion besteht in der Kindheit, der Zeit des körpernahen Umganges zwischen den Familienmitgliedern und den Kinder, aber auch der Zeit, in der ein Kontakt zwischen Kindern beispielsweise im Kindergarten oder der Schule nicht kontrolliert werden kann.

Die erste Infektion mit dem HSV-1-Virus

  • Die erste Infektion mit dem HSV-1-Virus geschieht über die Mundschleimhaut oder leicht angeraute Haut.
  • Direkt an oder nahe der Infektionsstelle verschmilzt das HSV-1 Virus mit der Zellmembran der Epithelzelle.
  • Das Virus setzt die virale DNA in der Zelle frei und diese gelangt in den Zellkern. Dort wird die genetische Information des Virus solange repliziert bis es zu einem Absterben der Zelle kommt. Dadurch wird das Virus wieder freigesetzt und kann weitere Epithelzellen infizieren. Dies kann, aber muss nicht zu klinischen Symptomen führen.
  • Das Virus wandert entlang der sensorischen Nerven zu den Ganglien des Trigeminus-, Facial- oder Vagusnerv um dort eine chronische, ruhende (latente) Infektion zu entwickeln.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen Antikörper gegen das HSV-1-Virus bilden.

Es wird angenommen, dass Betroffene, die immer wieder unter Lippenherpes leiden, einen Defekt im T2-Helferzellsystem haben oder ein Defizit in der Cytokinin-Produktion. Dies erlaubt den ruhenden Viren, das Immunsystem zu überwinden.

Rezidivierende Infektion mit Lippenherpes

Wird das ruhende Virus aktiviert, wandert es vom Ganglion entlang der sensorischen Nerven und infiziert gesunde Hautzellen, die sich in der Nähe oder an der Stelle der ursprünglichen Infektion, häufig am Übergang von Lippe und Haut, befinden.

  • Die Infektion der Haut geschieht sehr schnell. Es scheint, dass die Nervenzellen an verschiedenen Stellen die Epidermis infizieren und nach zwei bis drei Vermehrungszyklen des Virus die sichtbare Entwicklung des Lippenherpes beginnt.
  • Es wird angenommen, dass die Ausdehnung des Herpes simplex im Verhältnis zum sensorischen Versorgungsgebiet der infizierten Nerven steht.
  • Die andauernde virale Vermehrung und das Absterben der Zellen aktiviert das körpereigene Abwehrsystem und löst die Entzündungsreaktion aus, die sich in Bläschenbildung und anschließenden Ulcerationen äußert.
  • Das Immunsystem dämmt die HSV-1 Infektion ein und verhindert eine weitere Ausbreitung. So kann sich Schorf bilden und die Entzündung abheilen.

Die folgende Abbildung veranschaulicht diesen Prozess

Auslöser des wiederkehrenden Lippenherpes

  • Emotionale Belastungssituationen, Stress
  • Erkrankungen wie beispielsweise Fieber oder Erkältungen
  • Sonneneinstrahlung (UV-Licht)
  • Traumata wie zahnärztliche Behandlung oder Operationen die den Trigeminus-Nerv betreffen
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Menstruation
  • Jahreszeitlich bedingte Auslöser wie beispielsweise Kälte im Winter oder intensive Sonneneinstrahlung im Sommer, die zudem auch zu aufgesprungenen Lippen führen können. 
  • Schwächung des Immunsystems beispielsweise bei HIV-infizierten Personen oder Personen, die sich einer Chemotherapie unterziehen

Die Auslöser können sich bei den Betroffenen unterscheiden.

Die meisten Betroffenen kennen ihre persönlichen Auslöser, aber es lohnt sich mit ihnen darüber zu sprechen. Nur so können sie sicher sein, dass sie beim ersten Anzeichen für Lippenherpes mit der Behandlung beginnen können.

Die Phasen des Lippenherpes

Tag 1

Prodromal (Frühsymptom)-Erythem- Papula-Phase

Bevor es zu den ersten sichtbaren Symptomen kommt, treten bei bis zu 60% der Betroffenen Frühsymptome (Prodrome) auf. Dazu zählen Kribbeln, Schmerzen, Jucken und Brennen. Diese Beschwerden können mehrere Stunden anhalten. Dann rötet sich die Haut  (Erythem) und es bilden sich kleine Hauterhebungen (Papula).


Tag 1-2

Vesikel (Bläschen) Phase

Es bildet sich eine  Ansammlung rotgeränderter, mit Flüssigkeit gefüllter Bläschen. Die Lippenbläschen sind gefüllt mit Viren und Flüssigkeit, da das körpereigene Abwehrsystem beginnt, die Infektion zu bekämpfen.


Tag 3

Ulcus (Geschwür)-Phase)

Die Bläschen platzen und entwickeln sich zu schmerzhaften Geschwüren, die sich entzünden (Rötung und Schwellung).


Tag 3-8

Schorf (harte Kruste)-Phase

Die Lippenbläschen trocknen aus und es bildet sich Schorf. Da die Kruste austrocknet, kann sie schmerzhaft reißen und Blutungen hervorrufen. Dies kann auch mit einem verstärkten Juckreiz und Brennen verbunden sein. Jedoch lassen die Schmerzen und die Virusabscheidung nach.


Tag 9-10

Phase der Abheilung

Mit der Abheilung der Lippenbläschen löst sich der Schorf, die Haut wird leicht rosa, trocken und schuppig, verbunden mit einer leichten Schwellung.


25% der Betroffenen können die Prodrom-, Erythem-Phase durchlaufen sowie Hauterhebungen ausbilden, ohne Herpesbläschen zu entwickeln. Auch wenn die Mehrheit dieser Patienten positiv auf das Virus getestet werden, können sie nicht abschätzen, ob sich Herpesbläschen entwickeln werden oder nicht.

Unten sehen Sie die grafische Darstellung des Lebenszyklus des Lippenherpes. Die Grafik zeigt, wie das Abwehrsystem des Körpers reagiert.

Denken Sie daran, dass die erste Phase des Lippenherpes weniger als einen Tag dauern kann. Es ist deshalb besonders wichtig, dass die Betroffenen mit der Behandlung bereits bei den ersten Anzeichen beginnen. Am zweiten Tag der Infektion hat die Virusmenge seinen Höchststand erreicht.

Wie Lippenherpes die Betroffenen belasten kann

Symptome

Bevor sich die Herpesbläschen entwickeln, verspüren die Betroffenen stechenden Schmerz, Jucken und ein brennendes Gefühl. Die Betroffenen können auch die typischen Symptome einer viralen Infektion wie geschwollene Lymphknoten, Muskel- oder Kopfschmerzen und in sehr seltenen Fällen auch Nervenschmerzen (Neuralgien) in der Nähe des Lippenherpes durchlaufen.

Während der Bläschen-  und Ulceraphase spüren die Betroffenen klopfende Schmerzen und Schwellungen. Wenn sich eine Kruste gebildet hat, können normale Aktivitäten wie Essen, Reden, Lächeln und Lachen sowie Gähnen dazu führen, dass die Kruste bricht und die Blutung Schmerzen verursacht.

Empfindungen

Dank unserer aufwendigen Verbraucherforschung wissen wir, dass sich die Betroffenen beim Auftreten der Lippenbläschen befangen, verlegen, isoliert und unattraktiv fühlen.

Die Grafik zeigt, wie bei der Entstehung von Lippenherpes die Belastung bei den Betroffenen zunimmt. Es ist durchaus möglich, dass der Betroffene erst zu Ihnen in die Praxis/ Apotheke kommt, wenn er entmutigt ist. Deshalb ist es wichtig diese Belastung frühzeitig wahrzunehmen und dem Betroffenen ein wirksames Produkt zu empfehlen, das ihm hilft, Lippenherpes schnell und effektiv zu bekämpfen.


Verhalten

Die Betroffenen sind sich der Läsionen bewusst und immer wieder versucht zu schauen, wie es aussieht. Sie mögen es nicht, dass andere den Herpes bemerken oder sie darauf hinweisen.

Da Lippenherpes die Betroffen belastet, schränken sie ihre privaten und beruflichen Kontakte weitestgehend ein. Sie gehen nicht auf Partys, treffen sich mit niemand und gehen auch nicht mit dem Partner oder Freunden aus. Sie vermeiden es sogar, mit anderen zu sprechen.

Wohlwissend dass das Virus ansteckend ist, fürchten die Betroffenen Menschen in ihrer Nähe anzustecken. Sie grenzen sich damit selbst aus.

Das bedeutet, dass die Betroffenen bereit sind, alles zu tun, damit das Virus nicht aktiviert wird oder die Schwere der Infektion zu begrenzen.

In unserer Verbraucherforschung baten wir Betroffene, ihre Erfahrungen zu visualisieren. Wir haben daraus die besten Beispiele ausgesucht. Klicken Sie die Bilder an, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte.

So erleben Betroffene Lippenherpes

Erste Schilderung

Zweite Schilderung


Dritte Schilderung

Phase 1: Prickelphase

Ich spüre, dass Lippenherpes entsteht, wenn es anfängt zu prickeln und sich der Bereich anfühlt, als würde er von kleinen Nadeln durchbohrt. Er fühlt sich gespannt an, wie wenn er anschwillt. Das hält normalerweise 1-2 Tage an. Lippenherpes kommt meistens, wenn ich in der Sonne war, an einem windigen Tag oder wenn ich abgeschafft bin. Ich habe das Gefühl, dass der Bereich im Gesicht riesig wäre und es ist nach einigen Stunden richtig schmerzhaft. Wenn ich Glück und die Herpescreme gleich zur Hand habe und sie daher früh anwenden kann, hoffe ich, dass ich es noch rechtzeitig in Griff bekomme.

Stage 2: Blister Stage

Wenn ich Lippenherpes nicht gleich behandeln konnte, kommt es zur Bläschenbildung. In dieser Phase fühlt es sich an, als ob mein Gesicht wachsen würde und ein kleiner Hügel neben meiner Lippe entsteht. Dann fürchte ich mich davor, dass andere darauf starren könnten. Dies kann zwei Tage dauern aber es fühlt sich länger an.

Phase 3: nässende Phase

Wenn das Lippenherpes zunimmt fühlt es sich auf dieser Gesichtshälfte an wie ein Vulkanausbruch. Dann brechen die Bläschen auf und nässen. Wenn ich dann versuche Creme auf zu tragen, wird es schmerzhaft und es nässt manchmal auch weiter. Es fühlt sich an wie ein Teufelskreis. Dies dauert normalerweise 2-3 Tage und jetzt bin ich mir sehr bewusst, dass ich Lippenherpes im Gesicht habe. Es ist die schmerzvollste Phase.


Es ist eine Phase, in der ich mich der Welt nicht mehr zeigen will und wenn ich könnte, hätte ich gerne eine Schachtel über dem Kopf damit ich niemand das Lippenherpes, die möglicherweise relativ klein sind, sich aber riesig anfühlen, zeigen muss. Ich habe das Gefühl, dass mich jeder anstarrt und kann es auch sehen. Ich merke auch, dass sich mir niemand nähern möchte. Ich fühle mich, als ob ich die Pest hätte und muss vermeiden andere Menschen zu küssen.

Bezüglich der Behandlung warte ich auf eine Creme oder Flüssigkeit für das Lippenherpes, die für eine schnellere Heilung sorgt.

Phase 4: Stechphase

Ich fühle eine gewisse Erleichterung wenn sich Schorf bildet, weil ich weiß, dass es dann nicht mehr so schmerzt und ich mich auf dem Weg der Heilung befinde.

Ich bin mir dennoch des Lippenherpes und der Hässlichkeit von Schorf auf meiner Lippe bewusst. Ich versuche es auszutrocknen oder mit Make-up zu bedecken, bevor ich mich in die Welt wage. Es dauert normalerweise 2-3 Tage bis der Schorf abfällt.

Während der ganzen Zeit des Lippenherpes geniere ich mich, fühle mich schlecht und habe ein geringes Selbstwertgefühl. Ich behandle das Lippenherpes normalerweise mit einer Creme. In der Sonne nutze ich einen Sunblocker, da Sonneneinstrahlung bei mir der häufigste Auslöser von Lippenherpes ist.

Vierte Schilderung

START

1 heruntergewirtschaftet, gestresst, erkältet:
Wenn ich weiß, dass ich krank bin ist die erste Frage – wann kommt das Lippenherpes?

2 Die Pickel kommen -
oh, oh, hier sind wir wieder

3 Herpesbläschen kommen:
meist über Nacht und man wacht mit einer hässliche Monstrosität an der Lippe auf.
Mein Freund sagt immer, dass man es nicht sieht, aber ich weiß, er will nur nett zu mir sein

4 Wie ich mich fühle – immer wie die hässlichste Frau auf diesem Planeten!
Ich wünschte mir, dass ich mich über die ganze Zeit des Lippenherpes verstecken kann.

5 Es ist vorbei - Jupidu:
Ich habe wieder wunderschöne Lippen und kann meinen Freund küssen

FINISH

Beratungs-Kompendium

Führen Sie sich vor Augen, dass ein Betroffener sich aufgrund seiner Lippenbläschen befangen fühlt, sich möglicherweise sogar dafür schämt. Suchen Sie den Blickkontakt und schauen Sie nicht auf die Anzeichen des Herpes. Manch Betroffener verwendet auch ungern das Wort Herpes.

Allgemeiner Rat

  • Wenn ein Betroffener die Auslöser kennt, die bei ihm zu Lippenherpes führen, ist der beste Weg, die Entstehung von Lippenherpes zu vermeiden und den Auslösern aus dem Weg zu gehen. Sollte beispielsweise Sonnenlicht zu den Auslösern gehören, sollte eine Lippenpflege mit einem hohen UV-Schutz verwendet oder eine Kopfbedeckung getragen werden
  • Legen Sie den Betroffenen nahe, die Behandlung zu beginnen, sobald die ersten Anzeichen für Lippenherpes auftreten.· Arzneimittel wie ERAZABAN® können die Heilung beschleunigen und die Dauer der Symptome verkürzen
  • Denken Sie daran, dem Patienten die ersten Anzeichen und Symptome von Lippenherpes wie Kribbeln, Schmerz, Brennen, Juckreiz und Hautrötung zu beschreiben
  • Raten Sie den Betroffenen, immer ein Arzneimittel zur Behandlung von Lippenherpes greifbar zu haben, ob zu Hause, in der Schule oder bei der Arbeit. So sind sie immer vorbereitet, das Lippenherpes schon bei den ersten Anzeichen zu behandeln.
  • Weisen Sie die Betroffenen darauf hin, dass sie sich die Hände waschen bevor und nachdem sie die Herpesbläschen oder Lippen berührt haben und sie die Finger nicht in die Nähe der Augen bringen sollten.
  • Lippenherpes ist sehr ansteckend. Legen Sie den Betroffenen nahe, ab der prodromalen Phase bis zur endgültigen Abheilung auf zu engen  körperlichen Kontakt zu verzichten.
  • Menschen mit Lippenherpes sollten besonders beim Umgang mit Neugeborenen und mit Personen ohne intaktes Immunsystem wie bei Aids oder bei einer Chemotherapie vorsichtig sein.
  • Weisen Sie die Betroffenen darauf hin, dass sie Tassen, Handtücher Lippenstifte und andere Objekte nicht mit anderen Menschen teilen, wenn sie Lippenherpes haben.

Wann sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen

  • Wenn es sich bei dem Betroffenen um ein Kind oder einen alten Menschen handelt
  • Wenn die Herpesbläschen sich nicht nur im Bereich um den Mund und den Nasenlöchern befinden
  • Wenn sich die Herpesbläschen auf anderen Teilen des Körpers besonders Auge und Augenlid ausbreiten
  • Wenn der Betroffene in Verbindung mit den Herpesbläschen auch unter anderen Symptomen wie Fieber oder Ausschlag leidet
  • Wenn sich die Herpesbläschen von den bisherigen Fällen unterscheiden, es beispielsweise länger dauert als üblich, die Beschwerden stärker sind als sonst und wenn sie nicht auf die Behandlung ansprechen
  • Wenn die Herpessymptome sehr häufig wiederkehren und von Schmerzen und größeren Ulcera begleitet werden, die das tägliche Leben beeinträchtigen.
  • Wenn der Betroffene über ein geschwächtes Immunsystem verfügt beispielsweise infolge einer HIV Infektion, Chemotherapie oder bei transplantierten Patienten.
  • Wenn der Betroffene in der Vergangenheit unter atopischer Dermatitis gelitten hat, da es möglich ist, dass das Virus in diesem Fall zu einem Ekzema herpeticum führen kann. Wenn dies passiert, kann sich das HSV-1 Virus auf alle viszeralen Organe ausdehnen und zu einer erhöhten Morbidität und/oder Mortalität führen.
  • Wenn der Betroffene in der Vergangenheit unter einem Erythema multiforme gelitten hat, kann das wiederholte Auftreten von Lippenherpes in bis zu 60% der Fälle auch diese Krankheit auslösen.
  • Wenn die Herpesbläschen mit einer bakteriellen Infektion oder Pilzinfektion infiziert werden, benötigt der Betroffene eine Behandlung mit einem topischen oder oralen antimikrobiellen Arzneimittel

Quellenangabe

Barbarash RA. Today’s Therapeutic Trends 2001; 19: 39-58

Cunningham AL, et al. J Clin Invest 1985;75:226-233

Huff JC, et al. Am Acad Dermatol 1981; 5: 550-557

Market Research

Spruance SL, et al. The New England Journal of Medicine 1977; 297(2): 69-75

Spruance SL. In: Sacks SL, Straus SE, Whitley RJ, Griffiths PD, eds. Clinical Management of Herpes Viruses. Washington, DC: IOS Press; 1995: 3-42

Whitely RJ and Gnann JW. In: Roizman B, Whitely RJ, Lopez C, eds.  The Human Herpes Viruses. Raven Press Ltd, New York 1993: 69-80


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Wissenschaftlicher Hintergrund der Herpesbehandlung

Die Behandlung von Lippenherpes ist bereits seit vielen Jahren möglich.

Heute gehören zu den verschreibungsfreien Behandlungsmöglichkeiten (OTC) aus der Apotheke:

  • Antivirale Produkte oder
  • Topische Produkte, die zur Linderung der Symptome angewendet werden

Die Einführung von ERAZABAN® läutet ein neues Zeitalter in der Behandlung von Lippenherpes ein. Andere antivirale Produkte bekämpfen den Virus in den bereits befallenen Zellen. ERAZABAN® hingegen verhindert den Befall weiterer, noch gesunder, Zellen mit dem Herpes-Virus.

ERAZABAN®

ERAZABAN® ist nach bislang vorliegenden In-vitro-Untersuchungen im Gegensatz zu anderen bei Lippenherpes eingesetzten Produkten offenbar das einzige Selbstmedikationsprodukt für die Behandlung von Lippenherpes im Frühstadium, das aufgrund seines Wirkprinzips ein Übergreifen von Herpesviren auf noch gesunde Zellen verhindern könnte. Der genaue Wirkmechanismus von Docosanol - dem Wirkstoff von ERAZABAN® -  ist allerdings noch nicht bekannt. Als Docosanol 100 mg/g Crème wurde das Arzneimittel im Jahr 2000 erstmals in den USA eingeführt.

Was ist Docosanol?

  • ERAZABAN® enthält n-Docosanol, einen gesättigten Alkohol mit 22 Kohlenstoffatomen. 1970 wurde die antivirale Aktivität gesättigter und ungesättigter Alkohole entdeckt und diese Erkenntnis zu Docosan-1-ol (C22 H46 O) weiterentwickelt, das bei lipidumhüllten Viren seinen Einsatz findet.

Wie wirkt ERAZABAN® ?

  • ERAZABAN® 100mg/ g Creme, verhinderte in Laboruntersuchungen an menschlichen Zellen das Eindringen des HSV-1-Virus in gesunde Hautzellen.2
  • Ein mögliches Modell für die Wirkungsweise von ERAZABAN® ist, dass die ERAZABAN® 10% Creme nach dem Auftragen absorbiert und der Wirkstoff Docosanol metabolisiert wird. Die entstehenden Metabolite werden möglicherweise in die Zellmembran eingebaut, und verhindern dadurch, dass lipidumhüllte Viren, wie das HSV-1-Virus, in die Zellen eindringen und sich dort replizieren können.
  • ERAZABAN® wirkt nach den Ergebnissen von Laboruntersuchungen anders als herkömmliche antivirale Wirkstoffe, wie beispielsweise Aciclovir oder Penciclovir. Der genaue Wirkmechanismus ist allerdings noch nicht bekannt.
  • Herkömmliche antivirale Wirkstoffe wirken, wenn die Zelle bereits infiziert ist, da das Virus notwendig ist, um die Hemmung der Replikation durch den Wirkstoff zu aktivieren.
  • Die systemische Verfügbarkeit von Docosanol  ist vernachlässigbar
  • ERAZABAN® 100 mg/g Crème zur Behandlung früher Stadien von Herpes simplex-Infektionen der Lippen

Resistenzbildung

Die Entwicklung von Resistenzen wird als  unwahrscheinlich angesehen, da Docosanol keinen unmittelbaren Einfluss auf das Herpesvirus hat, sondern – wie in-vitro-Untersuchungen vermuten lassen - offenbar die Zellen verändert. *

Was zeigen die klinischen Studien?

Die multizentrische, randomisierte doppelblinde klinische Studie(3) mit 737 Patienten, die Lippenherpes innerhalb der ersten zwölf Stunden nach Auftreten der ersten Symptome entweder mit ERAZABAN® oder Placebo behandelten, zeigte in der Gruppe, die mit ERAZABAN® behandelt wurden, dass:

  • bei 50% nach 4.1 Tagen das Lippenherpes abgeheilt waren
  • die mittlere Heildauer im Vergleich zu Placebo deutlich verkürzt war (p=0.008);
  • die Symptome wie Schmerzen, Kribbeln, Brennen und Jucken deutlich schneller nachließen als bei Placebo (p=0.002);
  • die typischen Herpesläsionen im Vergleich zu Placebo schneller abheilten (p < 0.023);
  • die Zeit bis zur Abheilung der Entzündung im Vergleich zu Placebo verkürzt war (p < 0.001);

In einer weiteren Studie(5) mit  63 Patienten, die 98 Fälle von Lippenherpes durchlebten, wurden 48 Fälle mit ERAZABAN® und 50 mit Placebo behandelt.

Patienten, die in der prodromalen oder Erythemphase mit Docosanol behandelt wurden, zeigten eine schnellere Abheilung im Vergleich zu Placebo (2.5 ± 2.4 Tage versus 6.8 ± 4.2; p < 0.001)

Unter dem Menüpunkt „Über ERAZABAN® “ finden Sie weitere Information

Herkömmliche antivirale Wirkstoffe

Derzeit sind mit Aciclovir und Penciclovir zwei antivirale Wirkstoffe für die nicht verschreibungspflichtige Behandlung von Herpes labialis verfügbar:

  • Aciclovir wurde 1981 als verschreibungspflichtiges orales, antivirales Arzneimittel zugelassen.
  • 1992 wurde die topische Creme aus der Verschreibung entlassen.
  • Penciclovir wurde 1996 zur topischen Anwendung als verschreibungspflichtiges Produkt in den USA und einigen wenigen Ländern zugelassen und steht heute als nicht verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Verfügung.

Wie wirken diese Wirkstoffe?

  • Aciclovir und Penciclovir haben im Wesentlichen eine ähnliche Wirkung
  • Beide Wirkstoffe werden von den, mit HSV-1 infizierten Zellen aufgenommen und durch die HSV-1 Thymidin-Kinase in die Monophosphatform überführt. Im Anschluss wandeln Zellkinasen die Mono-Phosphate in die Triphosphatform um. Diese sorgen dafür dass die HSV-1 DNA Polymerase und damit die DNA-Synthese und Replikation blockiert wird.(5)
  • Während Aciclovir die virale DNA Polymerase stärker hemmt, ist die phosphorylierte Form von Penciclovir wirksamer und weist eine höhere Konzentration und längere Halbwertszeit auf.(6)

Was zeigen klinische Studien?

Eine Reihe von klinischen Studien mit Acivclovir 5% Creme(7),(8),(9) und Penciclovir 1% Creme(10) belegen eine Verkürzung der Krankheitsdauer bei Herpesinfektionen.

Topische Produkte zur Symptomlinderung

Topische Produkte zur Symptomlinderung behandeln nicht die Ursache der Herpesinfektion sondern ermöglichen dem Betroffenen eine Erleichterung bei den, mit der Krankheit in Verbindung stehenden Symptomen.

Diese Produkte enthalten häufig eine Kombination verschiedener Inhaltsstoffe, die im Folgenden beschrieben werden.

Häufig sind zum Nachweis der Wirksamkeit dieser Wirkstoffe bei der Beschleunigung der Heilung oder Verminderung der Symptome nur wenig Daten vorhanden oder keine klinischen Daten veröffentlicht.

Entzündungshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure)

zur Linderung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen.

Adstringenzien

sind Substanzen, die aufgrund ihrer Reaktion mit dem Eiweiß der obersten Hautschichten zum Abtrocknen der Haut  eingesetzt werden.

Antiseptika oder Antiinfektiva (z.B. Benzalkoniumchlorid, Campher, Cineol, Phenol und Zinkoxid)

hemmen die Vermehrung von Mikroorganismen und vermindern damit das Risiko einer bakteriellen Sekundärinfektion.

Zinkoxid, Glycin:

Die Wirksamkeit der Creme wurde in einer kleinen randomisierten placebo-kontrollierten Studie11 mit 46 Patienten mit Herpesinfektion untersucht.  Die Heildauer war in der mit Zink behandelten Gruppe im Vergleich zu Placebo verkürzt.

Antipruritische Wirkstoffe (z.B.. Campher, Menthol)

können den Juckreiz mildern und damit eine gewisse Erleichterung bei Lippenherpes bewirken.

Cremes und Salben

feuchten die Lippen in der Phase der Schorfbildung und der Heilungsphase an und verhindern, dass diese spröde werden.

Wundheilung (z.B. hydrokolloidale Pflaster).

Auch wenn Pflaster keinen Effekt auf die Replikation des Virus oder die Entwicklung von Lippenherpes haben, können sie eine physikalische Barriere darstellen. Zudem kann es den Betroffenen davon abhalten, das Lippenherpes zu berühren. Das Hydrokolloid kann zudem die Wundheilung unterstützen, da es den gebildeten Schorf feucht hält.

Quellenangabe

1 Sands, et al. Antimicrobial Agents and Chemotherapy 1979; 15: 67-73

2 Pope LE, et al. Antivir Res. 1998; 40: 85-94. 

3 Sacks SL, et al. J Am Acad Dermatol 2001; 45: 222-230.

4 Healthcare Brands International Data on File

5 Habbema L, et al. Acta Derm Venereol 1996; 76: 479-481.

 

6 Bacon TH et al. Clinical Microbiology Reviews 2003; 16(1): 114-128

7 Spruance SL, et al. Anitmicrobial Agents and Chemotherapy 2002; 46(7): 2238-2243.

8 Van Vloten WA, et al. Journal of Antimicrobial Chemotherapy 1983; 12 (Suppl B): 89-93.

9 Fiddian AP, et al. British Medical Journal 1983; 286: 1699-1701.

10 Raborn GW, et al. J Am Dent Assoc 2002; 133 (3): 303-309

11 Godfrey HR, et al.. Altern Ther Health Med. 2001; 7: 49-56.


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ERAZABAN®

Ab sofort ist ein neues, rezeptfreies Arzneimittel zur Behandlung von Lippenherpes in der Apotheke erhältlich : ERAZABAN®.

  • ERAZABAN® kann schon in einer sehr frühen Phase des Lippenherpes einer weiteren Verschlechterung entgegen wirken.

ERAZABAN® kann, wenn bestimmungsgemäß angewendet, ausweislich der Ergebnisse klinischer Studien 2,3:

  • die Heildauer signifikant verkürzen. 2 
  • die Zeit der Frühsymptome wie Jucken, Kribbeln, Brennen und Schmerzen verkürzen

ERAZABAN® Je früher, desto besser

ERAZABAN® – ein Kurzprofil

ERAZABAN® ist ein neues Arzneimittel zur Behandlung von Lippenherpes im Frühstadium, das die Heildauer signifikant verkürzt(2)

ERAZABAN® enthält den einzigartigen, patentierten Wirkstoff Docosanol

Was ist Docosanol?

  • ERAZABAN® enthält n-Docosanol, einen gesättigten Alkohol mit 22 Kohlenstoffatomen. 1970 wurde die antivirale Aktivität gesättigter und ungesättigter Alkohole entdeckt und diese Erkenntnis zu Docosan-1-ol (C22 H46 O) weiterentwickelt, das bei lipidumhüllten Viren eingesetzt werden kann.(5)

Weitere Bestandteile:

  • Sucrosestearate (Mono- und Distearate)
  • Mineralöl
  • Propylenglycol
  • Benzylalkohol
  • gereinigtes Wasser

Besonderheit von ERAZABAN®

Mit seiner Wirkweise unterscheidet sich ERAZABAN® von der Wirkweise anderer Produkte der Indikation Herpes simplex. Andere antivirale Produkte wirken, indem sie das Virus in der Zelle angreifen. Laboruntersuchungen legen nahe, dass der Wirkstoff des Arzneimittels ERAZABAN® in die Haut eindringt und so die Zellen vor der Ausbreitung des Herpesvirus schützt. Dieser Wirkmechanismus ist allerdings derzeit unter Anwendungsbedingungen noch nicht belegt, stellt jedoch eine plausible Erklärung für die in klinischen Studien gezeigte Wirksamkeit des Wirkstoffes des Arzneimittels ERAZABAN® dar.(1) ERAZABAN® kann fühzeitig angewendet, die Heildauer verkürzen und die Symptome von Lippenherpes wie Juckreiz, Schmerzen, Kribbeln und Brennen lindern.

Wirksamkeit von ERAZABAN®

ERAZABAN®  Klinische Studien

Die multizentrischen, randomisierten doppelblinden Studien2,4 mit 737 Patienten, die Lippenherpes innerhalb der ersten zwölf Stunden nach Auftreten der ersten Symptome entweder mit ERAZABAN® oder Placebo behandelten, zeigte in der Gruppe, die mit ERAZABAN® behandelt wurden, dass:

  • bei 25% innerhalb von 2,5 Tagen die Lippenherpes abgeheilt waren
  • bei 50% nach 4.1 Tagen das Lippenherpes abgeheilt war
  • die mittlere Heildauer deutlich im Vergleich zu Placebo verkürzt war (p=0.008); 
  • die  Symptome wie Schmerzen, Kribbeln, Brennen und Jucken deutlich schneller nachließen als bei Placebo (p=0.002);
  • die typischen Herpesläsionen im Vergleich zu Placebo schneller abheilten (p < 0.023);
  • die Zeit bis die Entzündungen abgeheilt waren im Vergleich zu Placebo verkürzt war (p < 0.001);
  • die Verträglichkeit dem Placebo entsprach

In einer weiteren Studie(3) mit  63 Patienten, die 98 Fälle von Lippenherpes durchlebten, wurden 48 Episoden mit ERAZABAN® und 50 mit Placebo behandelt.

Patienten die in der prodromalen oder Erythemphase mit Docosanol behandelt wurden, zeigten:

  • eine schnellere Abheilung im Vergleich zu Placebo (2.5 ± 2.4 Tage versus 6.8 ± 4.2; P < 0.001)
  • eine schnellere Abheilung bei Behandlung ab der Papula-Phase mit Docosanol (6.8 ± 3.2 Tage, P < 0.001) im Vergleich zu einer Behandlung  mit Placebo (7.3 ± 2.7 Tage, P <0.001)

In den weiteren Krankheitsfällen wurde die Behandlung nach einem Cross-over-Design zugeordnet. Es zeigte sich hier dass

  • Patienten, die in einem späteren Stadium mit der Behandlung mit Docosanol begonnen hatten, eine schnellere Abheilung aufwiesen, als Patienten, die mit Placebo behandelt wurden. (5.6 ± 2.1 Tage versus 8.0 ± 2.6 Tage; P=0.03)
  • die Verträglichkeit von Docosanol mit der von Placebo vergleichbar war

ERAZABAN® Je früher, desto besser

*In der Regel dauert es 8-10 Tage bis Herpesbläschen  abgeheilt sind

Für wen ist ERAZABAN® geeignet

Für Erwachsene und Jugendliche (12 – 18 Jahre)

Wie ist ERAZABAN® aufzutragen?

  • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren sollten die  Behandlung beginnen sobald sie die ersten Symptome oder Anzeichen von Lippenherpes, z.B. Jucken, Stechen, Brennen oder Kribbeln der betroffenen Stelle bemerken.
  • Weisen Sie die Betroffenen darauf hin, dass sie sich ihre Hände gründlich vor und nach der Behandlung waschen, um eine Ausbreitung der Infektion zu vermeiden
  • Raten Sie den Patienten, 5mal täglich einen dünnen Film (ungefähr alle 3 Stunden während des Wachseins) sorgfältig auf das komplette Fieberbläschen auf zu tragen
  • Empfehlen Sie die Verwendung der Fingerspitze oder bevorzugt einem Wattestäbchen und weisen Sie den Betroffenen darauf hin, dass er vermeiden sollte, die Tubenöffnung zu berühren, nachdem er das Herpesbläschen berührt hat.
  • Empfehlen Sie dem Betroffenen eine Behandlung bis zur vollständigen Heilung, normalerweise 4-6 Tage, fortzusetzen.

Raten Sie dem Patienten, ERAZABAN® immer greifbar zu haben, ob zuhause, bei der Arbeit, in der Schule, damit er die Behandlung frühzeitig beginnen kann.

Quellenangabe

1 Pope LE, et al. Antivir Res. 1998; 40: 85-94.

2 Sacks SL, et al. J Am Acad Dermatol 2001; 45: 222-230.

3 Habbema L, et al. Acta Derm Venereol 1996; 76: 479-481. 

4 Healthcare Brands International Data on File

5 Sands, et al. Antimicrobial Agents and Chemotherapy 1979; 15: 67-73


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