Über Lippenherpes

Zurück zum Anfang

Was ist Lippenherpes?

Die Lippe kribbelt, brennt, schmerzt und juckt? Sie wissen, was das bedeutet, denn Sie kennen diese Symptome bereits sehr gut – es ist wieder Lippenherpes im Anmarsch!

Millionen Deutsche leiden mehrmals pro Jahr unter Lippenherpes. Das Herpes-Simplex Virus schlummert in vielen von uns. Wenn unser Körper belastet wird, durch Krankheiten, Fieber, Sonneneinstrahlung oder bei Stress macht sich das Virus auf den Weg und beginnt die Zellen der Lippe zu befallen. Lippenherpes (Herpes Labialis) entsteht. Zumeist entsteht sie am Übergang zwischen Lippe und Haut. Ein leichtes Kribbeln ist das erste Signal. Danach rötet sich der befallene Lippenbereich, es entstehen Bläschen und eine schmerzhafte Entzündung.

All das ist schmerzhaft, dauert lange (durchschnittlich acht bis zehn Tage) - und es passiert immer genau dann, wenn es besonders unangenehm ist. Die meisten von uns haben bereits viele unterschiedliche Lippenherpesmittel probiert: Cremen, Pflaster, Stifte – oft mit wenig zufriedenstellenden Ergebnissen.


Zurück zum Anfang

Wie entsteht Lippenherpes?

Durch eine Virusinfektion mit dem so genannten Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1). Dieses Virus ist sehr ansteckend. Eine Infektion kann vor allem durch Lippenkontakt mit einer Person, die aktuell unter Lippenherpes leidet, übertragen werden, aber auch bei gemeinsamer Verwendung von Gabeln, Gläsern oder Tassen.

Eine solche Erst-Infektion bleibt meist unbemerkt oder ohne sichtbare Symptome. Nach dieser ersten Infektion bleibt das Virus im Körper. Es wandert entlang der Nervenbahnen zu den Nervenzellen, in denen es „schlafend“ wartet.

Bestimmte Faktoren können das schlafende Virus in den Nervenzellen wieder aktivieren. Das Virus wandert dann entlang der Nervenbahnen zu Hautbereichen nahe den Lippen und der Nase und löst dort die als Lippenherpes bekannten Symptome, insbesondere juckende Bläschen aus. Das Auftreten von Lippenherpes nach einer Infektion ist allerdings keine zwangsläufige Folge.

Es lässt sich auch keine bestimmte Zeitdauer bis zum Ausbruch von Lippenherpes prognostizieren. Bei manchen Betroffenen tritt Lippenherpes einige Wochen nach der Infektion mit dem Virus auf, bei anderen erst Monate oder Jahre später. Bei wieder anderen Personen kommt es trotz einer Infektion mit dem Virus niemals zu entsprechenden Krankheitssymptomen.

Doch sobald Lippenherpes wiederkehrt, durchläuft er 5 verschiedene Phasen: das Kribbeln, die Bläschenbildung, die Entzündung, die Schorfbildung und die Abheilung.


Zurück zum Anfang

Was kann den Ausbruch meines Lippenherpes auslösen?

Lippenherpes entsteht immer genau dann, wenn man ihn am wenigsten braucht.

Wissen Sie, welche Faktoren bei Ihnen Lippenherpes auslösen?

Das Virus kann durch die unterschiedlichsten Einwirkungen „aktiv“ werden:

Klicken Sie auf einen der oben genannten Faktoren und erfahren Sie wie Sie diese Auslöser Ihres Lippenherpes am besten vermeiden können.

Intensive Sonneneinstrahlung ohne entsprechenden Sonnenschutz

Sehr häufig wird Lippenherpes durch intensive Sonneneinstrahlung ausgelöst. Wenn dies bei Ihnen so ist, können Sie entsprechende Vorkehrungen treffen, um Lippenherpes zu vermeiden.

  • Verwenden Sie Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15. Die Creme oder Lotion sollte einen ausgewogenen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen bieten. Bedecken Sie Ihre Lippen und den Nasenbereich vollständig mit Sonnenschutzmittel.
  • Cremen Sie sich immer bereits 20 Minuten vor dem Sonnenbad ein und wiederholen Sie dies alle 1–2 Stunden.
  • Vermeiden Sie direkte Sonne zwischen 11 Uhr vormittags und 15 Uhr nachmittags, denn während dieser Zeit ist die Einstrahlung am stärksten.
  • Denken Sie daran, einen Sonnenhut zu tragen und mit dem Gesicht möglichst im Schatten zu bleiben.
  • Achten Sie darauf, dass Sie immer eine Packung ERAZABAN® bei sich tragen, denn ERAZABAN® wirkt besonders gut, wenn Sie es so früh wie möglich anwenden.

Kaltes Wetter und Klimawechsel

Kälte, starker Wind und Frost können dazu beitragen, dass die Haut austrocknet und so schuppig und rissig wird. Dies kann Lippenherpes begünstigen. Schützen Sie Ihr Gesicht vor Kälte, besonders den Lippen- und Nasenbereich, wenn Sie in solchen Situation oft Lippenherpes bekommen.

  • Feuchtigkeitscremes mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 schützen vor Austrocknung und Wintersonne.
  • Ein Schal schützt Ihre Lippen und den Nasenbereich im Freien vor Kälte.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser, das schützt vor Austrocknung.

Für den Fall der Fälle sollten Sie immer ERAZABAN® bei sich haben.

Krankheiten (z.B. Erkältungskrankheiten oder grippale Infekte)

Viele Erkrankungen wie grippale Infekte, Erkältungen oder Infektionen der oberen Atemwege können die Entstehung von Lippenherpes auslösen. Versuchen Sie Ihren Körper vor solchen Erkrankungen zu schützen.

  • Bewegen Sie sich regelmäßig und gönnen Sie Ihrem Körper sportliche Aktivitäten.
  • Reduzieren Sie Ihren Stress und suchen Sie bewusst nach Entspannung und Erholung
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund mit Fleisch, Geflügel, Fisch, Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten. Wenn Sie sich in einer Zeit hoher Belastung (z. B. Job, Familie) auch noch schlecht ernähren, belastet dies Ihren Körper besonders. Versuchen Sie in solchen Fällen Ihre Ernährung mit Vitamin- und Mineralstoffprodukten aus der Apotheke ergänzen. Sollten Sie an einer Stoffwechselstörung oder einer anderen Erkrankung leiden, die eine bestimmte Diät erforderlich macht, wie z. B. Diabetes oder Bluthochdruck, sprechen Sie vor einer Umstellung Ihrer Ernährung bitte unbedingt mit Ihrem Arzt.

Emotionale Belastungssituationen oder Stress

Lippenherpes kann durch Stress oder emotionale Belastungssituationen ausgelöst werden. Dem kann man nicht immer aus dem Weg gehen. Deshalb ist es wichtig, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu kennen, um mit diesen Situationen gut umgehen zu können.

  • Planen Sie regelmäßige körperliche Bewegung in Ihren Tag ein. Dies fördert die Gesundheit von Geist und Körper und unterstützt erholsamen Schlaf.
  • Nutzen Sie Entspannungsmethoden wie beispielsweise Yoga, um Ihre Muskeln zu trainieren und gleichzeitig zu entspannen. Auch Atemtraining kann zur Entspannung beitragen.
  • Üben Sie sich im positiven Denken – agieren Sie selbstbestimmt und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund mit Fleisch, Geflügel, Fisch, Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten. Wenn Sie sich in einer Zeit hoher Belastung (z. B. Job, Familie) auch noch schlecht ernähren, belastet dies Ihren Körper besonders. Versuchen Sie in solchen Fällen Ihre Ernährung mit Vitamin- und Mineralstoffprodukten aus der Apotheke ergänzen. Sollten Sie an einer Stoffwechselstörung oder einer anderen Erkrankung leiden, die eine bestimmte Diät erforderlich macht, wie z. B. Diabetes oder Bluthochdruck, sprechen Sie vor einer Umstellung Ihrer Ernährung bitte unbedingt mit Ihrem Arzt.

Müdigkeit und Erschöpfung

Erschöpfung, Übermüdung oder das Gefühl, ausgelaugt zu sein, können Lippenherpes auslösen. Erschöpfung kann bei anstrengender Arbeit oder im Familienleben nicht immer vermieden werden. Versuchen Sie sich Freiräume zu schaffen und Zeit für körperliche Bewegung, Ruhe und Entspannung einzuplanen.

Besonders wichtig ist entspannter Schlaf. Ideal sind 7–8 Stunden pro Nacht - denken Sie auch daran, dass ein Mittagsschläfchen wahre Wunder bewirken kann, wenn Sie neue Energie benötigen.

Menstruationszyklus

Innerhalb Ihres Menstruationszyklus, besonders 8 Tage vor Eintritt der Periode, können die hormonellen Veränderungen in Ihrem Körper Lippenherpes begünstigen. Dies können Sie nicht vermeiden.

Deshalb sollten Sie ERAZABAN® immer griffbereit haben, damit Sie mit der Behandlung beginnen können, sobald Sie die ersten Anzeichen von Lippenherpes bemerken.

Verletzungen des Gesichts oder zahnmedizinische Behandlungen

Manchmal kann Lippenherpes auch durch Verletzungen, Gesichtsoperationen oder länger dauernde zahnärztliche Behandlungen ausgelöst werden. Diesem Auslöser kann man kaum aus dem Weg gehen.

Haben Sie deshalb immer ERAZABAN® bei sich und beginnen Sie die Behandlung, sobald Sie die ersten Anzeichen von Lippenherpes bemerken.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt vor der Behandlung darüber, dass Sie unter Lippenherpes leiden, damit dieser Ihnen möglicherweise zusätzliche Ratschläge geben kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt außerdem immer, wenn Sie ein Arzneimittel – z. B. ERAZABAN® – während einer Behandlung verwenden oder zu verwenden beabsichtigen.

Ich kenne den Auslöser meines Lippenherpes nicht

Manchmal ist es nicht möglich, eine Verbindung von Lippenherpes zu einem möglichen Auslöser zu finden. Jedenfalls sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  • Pflegen Sie Ihr Gesicht mit einer Feuchtigkeitslotion mit einem Sonnenschutzfaktor von mindestens 15.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Sollten Sie an einer Stoffwechselstörung oder einer anderen Erkrankung leiden, die eine bestimmte Diät erforderlich macht, wie z. B. Diabetes oder Bluthochdruck, sprechen Sie vor einer Umstellung Ihrer Ernährung bitte unbedingt mit Ihrem Arzt.
  • Denken Sie daran, genügend zu trinken, am besten Wasser oder Kräutertee.
  • Ausreichend Schlaf von 7–8 Stunden pro Nacht ist wichtig für Ihr Wohlbefinden.
  • Regelmäßige körperliche Bewegung lädt Ihre Batterien auf.
  • Vergessen Sie Ruhe und Entspannung nicht.
  • Achten Sie darauf, dass Sie immer eine Tube ERAZABAN® in Ihrer Hausapotheke und bei sich haben, damit Sie beim ersten Anzeichen von Lippenherpes reagieren können.

Zurück zum Anfang

Wie verläuft Lippenherpes

Lippenherpes entwickelt sich üblicherweise in fünf Phasen.


Phase 1:

Es beginnt mit einem Kribbeln, Brennen, Jucken oder stechendem Schmerz. Dies ist das erste Alarmsignal für einen drohenden Ausbruch. Danach rötet sich der betroffene Lippenbereich und es entstehen kleine Hauterhebungen (ähnlich Pickeln). Diese erste Phase wird auch als Prodrom- oder Erythemphase bezeichnet.

Phase 2:

Innerhalb weniger Stunden entstehen Lippenbläschen.



Phase 3:

Die Lippenbläschen entwickeln sich zu einer schmerzhaften Entzündung und brechen auf.



Phase 4:

Die Entzündung beginnt abzuheilen und es bildet sich Schorf.



Phase 5:

Der Schorf fällt ab und hinterlässt gesunde, aber empfindliche Haut, die trocken und schuppig sein kann.



Lippenherpes entwickelt sich sehr schnell.

Versuchen Sie deshalb die ersten Alarmsignale rechtzeitig zu erkennen. Eine Behandlung ist umso erfolgreicher, je früher Sie damit beginnen. Ohne Behandlung dauert eine Lippenherpesepisode in der Regel 8–10 Tage.


Zurück zum Anfang

Hilfreiche Tipps bei Lippenherpes

Finden Sie heraus, welche Faktoren bei Ihnen Lippenherpes auslösen. Da dies bei jedem von uns ganz unterschiedlich sein kann, sollten Sie versuchen, „Ihre“ ganz persönlichen Auslöser herauszufinden, um diese bewusst zu vermeiden. Stellen Sie beispielsweise fest, dass bei Ihnen intensive Sonneneinstrahlung Lippenherpes auslöst, dann verwenden Sie einen UV-Blocker. Sonneneinstrahlung wie sie im Sommerurlaub oder beim Skifahren möglich ist, ist so verträglicher.

Je früher Sie Lippenherpes erkennen, desto besser können Sie diese behandeln. Achten Sie auf Zeichen wie Kribbeln, Brennen, Rötung der Haut um die Lippen sowie stechenden Schmerz.

Arzneimittel wie ERAZABAN® können die Heilung beschleunigen und die Dauer der Symptome verkürzen. Dabei ist ERAZABAN® umso wirksamer, je früher es angewendet wird. Am besten wirkt ERAZABAN® bei Anwendung in der ersten Phase.

Schützen Sie Ihre Augen vor Infektion mit dem Herpes Virus. Falls Sie Kontaktlinsenträger sind, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hände gründlich waschen, damit Sie beim Einsetzen und Entfernen der Kontaktlinsen nicht den Bereich um die Augen infizieren.

Sollten sich die Herpesbläschen nicht nur auf Lippen- und Nasenbereich, sondern auch auf andere Körperregionen ausdehnen, fragen Sie unbedingt Ihren Arzt um Rat.

Wenn sich Ihr Lippenherpes von anderen, vorangegangenen Fällen unterscheidet, etwa wenn es länger dauert, bis es zu einer Abheilung kommt oder sich die Symptome verschlechtern, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie unter Dermatitis oder Ekzemen leiden oder falls Sie Arzneimittel zur Immunsuppression einnehmen, sollten Sie vor einer Behandlung Ihres Lippenherpes unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.

Da es sich bei Lippenherpes um eine ansteckende Infektion handelt, vermeiden Sie bitte bereits bei den ersten Anzeichen der Erkrankung engen Körperkontakt. Lippenherpes wird beispielsweise durch Küssen übertragen. Küssen Sie erst wieder, wenn Ihr Lippenherpes komplett abgeheilt ist :)

Auch im Umgang mit neugeborenen Kindern, Menschen mit Dermatitis oder Ekzemen und Personen, die eine Behandlung durchführen, die das Immunsystem schwächt (beispielsweise im Falle von Aids oder während einer Chemotherapie oder nach einer Organtransplantation) ist besondere Vorsicht geboten.


Zurück zum Anfang

Was kann ich gegen mein Lippenherpes unternehmen?

Je früher Sie Lippenherpes erkennen, desto besser können Sie diese behandeln. Achten Sie auf Zeichen wie Kribbeln, Brennen, Rötung der Haut um die Lippen sowie stechenden Schmerz. Beginnen Sie möglichst früh mit der Behandlung.

Arzneimittel wie ERAZABAN® können die Heilung beschleunigen und Ihre Symptome mindern.

Die Behandlung ist umso wirksamer, je früher Sie damit beginnen, am besten schon bei den ersten Anzeichen.


Zurück zum Anfang

Lippenherpes – historisch betrachtet

Schon die alten Griechen hatten Lippenherpes: Denn ähnliche Erkrankungen wurden bereits vor mehreren tausend Jahren beschrieben. Man hielt sie auf sumerischen Tontafeln 3000 v. Chr. und dem Papyrus Ebers aus der Zeit um 1500 v. Chr. fest.

Die alten Griechen waren es auch, die erstmals das Wort „herpes“ verwendeten. Hippokrates, der als Begründer der modernen Medizin verstanden wird, beschrieb um 400 v. Chr. die Krankheit als über die Haut „kriechend“ ( griech. herpein bedeutet kriechend). Über viele Jahrhunderte, wurde der Begriff „Herpes“ verwendet, um verschiedene Erkrankungen der Haut zu beschreiben.

Viel später, nämlich 1814 war es Bateman, der als Erster die wiederkehrende Herpesinfektion mit Ausbruch von Bläschen, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden, beschrieb. Damals wurden auch Untersuchungen über die ansteckende Natur des HSV unternommen. Man entdeckte dabei, wie sich das Virus vermehrt und dass es, einmal in den Körper eingedrungen, als latente Infektion im Körper verbleibt. Bestimmte Faktoren aktivieren es später wieder und Lippenherpes wird ausgelöst.

In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt man auch ein besseres Verständnis des HSV. 1971 nahm man an, dass HSV Typ 1 die Herpesbläschen um die Lippen und die Nase verursacht und in den frühen 80ern wurde Aciclovir entdeckt, das die Vermehrung des Virus in der infizierten Zelle stoppen kann.

In den späten 90er-Jahren erkannte man die Aktivität von Docosanol, einem neuen Wirkstoff gegen HSV1. In Laboruntersuchungen zeigte sich, dass Docosanol die Zellmembran beeinflusst und damit verhindert, dass das Virus in die Zelle eindringt. Einige Jahre danach konnten wir Docosanol als Wirkstoff von ERAZABAN® auf den Markt bringen.


Zurück zum Anfang

Mit Lippenherpes leben

Lippenherpes kann dazu führen, dass Sie sich befangen, isoliert und unattraktiv fühlen oder sich genieren. Letzteres insbesondere dann, wenn Mitmenschen Sie auf den Lippenherpes ansprechen oder diesen mit den Augen fixieren. Man grenzt sich von alleine aus, weil man weiß, dass die Krankheit ansteckend ist und man Nähe zu anderen vermeiden sollte.

Versuchen Sie deshalb herauszubekommen, welche Faktoren bei Ihnen Lippenherpes auslöst können und gehen Sie diesen, nach Möglichkeit, aus dem Weg.

Zusätzlich finden Sie hier Ratschläge, wie Sie sich selbst etwas Gutes tun können, wenn Sie unter Lippenherpes leiden, und wie Sie Lippenherpes aus dem Weg gehen können.

  • Sorgen Sie für ausreichend Feuchtigkeit für Ihre Gesichtshaut. Achten Sie dabei besonders auf den Bereich der Lippen und der Nase.

Nutzen Sie eine Feuchtigkeitscreme, die zusätzlich einen Sonnenschutz mit einem Faktor von mindestens 15 enthält. Tragen Sie diese immer mindestens 20 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien auf und verwenden Sie diese nicht nur in der Sommerzeit.

  • Ernähren Sie sich ausgewogen.

Ihr Speiseplan sollte möglichst vielfältige Lebensmittel und dabei vor allem Obst und Gemüse enthalten. Stärkehaltige Produkte, möglichst aus Vollkorngetreide (sollte 1/3 Ihres Tellers ausmachen), sowie eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte und Milchprodukte runden Ihre Ernährung ab. Begrenzen Sie die fettreichen Lebensmittel und Ihren Zuckerverbrauch. Verwenden Sie nicht mehr als 6 g Salz pro Tag und verfeinern Sie den Geschmack Ihrer Mahlzeiten lieber mit frischen Gewürzen. Eine ausgewogene Ernährung liefert Ihnen alle lebensnotwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die Ihr Körper für die Gesundheit braucht.

Beginnen Sie den Tag mit einem leckeren Frühstück. Diese Mahlzeit sollten Sie nicht auslassen.

  • Versorgen Sie Ihren Körper mit ausreichend Flüssigkeit.

Wasser macht mehr als 60 % unseres Körpers aus. Es hat wichtige Funktionen wie den Transport von Nährstoffen und die Entsorgung von Stoffwechselprodukten. Wenn Ihr Körper austrocknet, können wichtige Funktionen gestört werden. Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme merken Sie schnell daran, dass Sie sich erschöpft und müde fühlen.

Sie sollten täglich zwischen 1,2 und 2 Liter Flüssigkeit über Getränke und Lebensmittel aufnehmen. Verständlicherweise steigt der Flüssigkeitsbedarf mit der Temperatur – je heißer es ist, umso mehr Flüssigkeit wird benötigt.

Trinken Sie nicht erst, dann, wenn Sie Durst verspüren.

  • Erholsamer Schlaf ist ein Schlüssel zum Wohlbefinden. 7–8 Stunden pro Nacht sollten Sie sich gönnen.

Denn Schlaf ist wichtig für die Gesundheit sowie die mentale und emotionale Regeneration. Hier finden Sie Ratschläge, die Ihnen zu einem gesunden Schlaf verhelfen.

  • Einschlafrituale einbauen: Versuchen Sie Regelmäßigkeit in Ihre Schlaf-gewohnheiten zu bekommen. Das betrifft die Aufstehzeiten ebenso wie die Schlafenszeiten, auch am Wochenende.
  • Gewohnheiten genießen: Bauen Sie sich entspannende Gewohnheiten vor Ihren Schlafenszeiten ein, wie ein warmes Bad z. B., lesen oder beruhigende Musik hören.
  • Schlafzimmer zum Wohlfühlen: Ihr Schlafzimmer sollte Ihrem Schlummer förderlich sein. Dunkelheit, ausreichende Lüftung, nicht zu hohe Temperaturen, angenehmes Bettzeug und eine bequeme Matratze sind gute Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf.
  • Bewegung ist gut: Nichts fördert die entspannte Nachtruhe so wie regelmäßige Bewegung. Sport sollte am besten 5–6 Stunden vor dem Zubettgehen stattfinden, da in der Schlafenszeit die Körpertemperatur sinkt, was das Einschlafen ermöglicht. Wenn dieser Zeitabstand nicht möglich ist, achten Sie darauf, dass mindestens 3 Stunden zwischen Sport und Schlafen liegen.
  • Den Tag verbannen: Nutzen Sie das Schlafzimmer nur als Schlafzimmer.
  • Abends nur leicht essen: Essen Sie die letzte Mahlzeit 2–3 Stunden vor der Schlafenszeit.
  • Keine belebenden Getränke nach 15 Uhr: Vermeiden Sie Kaffee, Nikotin und Alkohol vor der Schlafenszeit, da diese Genussmittel dazu führen können, dass Sie wach liegen oder immer wieder aufwachen.
  • Falls Ihre Schlafprobleme andauern, führen Sie ein Tagebuch und sprechen Sie Ihren Arzt auf die Problematik an.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Bewegung: Das hilft Ihnen Ihre Batterien wieder aufzuladen.
  • Weitere positive Effekte treten auf.
  • Es verbessert Ihre Laune: Nach einem stressigen Tag hilft 30 Minuten körperliche Bewegung Ihnen zur Ruhe zu kommen. Durch die körperliche Bewegung werden Stoffe freigesetzt, die dafür sorgen, dass Sie sich entspannter und zufriedener fühlen. Regelmäßige Bewegung lässt Sie nicht nur besser aussehen, es hilft auch Ihrem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
  • Sie erreichen einen erholsamen Schlaf. Guter Schlaf in der Nacht verbessert am nächsten Tag Ihre Konzentration, Laune und Produktivität.
  • Es hilft Ihnen Ihr Gewicht im Griff zu behalten.
  • Ihre Herz- und Lungenfunktion wird gestärkt.
  • Es unterstützt die Krankheitsvorsorge.
  • Sie haben Spaß am Leben, denn körperliche Bewegung heißt nicht nur Fitness-Studio. Probieren Sie es mit Tanzen, Wandern, Fahrradfahren oder gehen Sie einfach mal wieder mit den Kindern auf den Spielplatz. Machen Sie etwas, woran Sie Freude haben.
  • Vergessen Sie nicht die Ruhe und Entspannung. Schenken Sie sich ganz einfach neue Lebensfreude.
  • Tun Sie etwas, was Ihnen Freude macht.
  • Probieren Sie ein neues Hobby aus.
  • Wenden Sie neue Entspannungstechniken an.

Pflichtangaben  |  Impressum